Australian Open 2026 in der Schweiz wetten – wer darf, wer nicht, und was die Quote wirklich kostet
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Oktober 19, 2026 · Lizenzstatus geprüft gegen die Sperrliste und die Veranstalterbewilligungen der Gespa.
Wer in der Schweiz auf die Australian Open wetten will, findet zwei Veranstalter: beide gemeinnützig, beide durch eine interkantonale Bewilligung gedeckt. Wer ein ausländisches Wettkonto nutzt, steht vor einer anderen Realität – ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Sperrregister, ohne Schweizer Beschwerdeweg. Handelsmarke und Bonus sind da, der Schutz ist es nicht. Der folgende Überblick erläutert, was im Schweizer Recht erlaubt ist, wie Quoten auf Sieger, Sätze und Game-Total funktionieren, was der Spielplan über zwei Wochen in Melbourne für die Wette bedeutet und wo Spielende ihre eigenen Limiten ziehen, bevor sie loslegen.
Überblick: was ein Schweizer Wettkonto zu den Australian Open leistet und was nicht
Die Australian Open sind das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres. Sie werden im Melbourne Park in Melbourne auf Hartplatz ausgetragen, der seit 2020 den Belag GreenSet trägt (zuvor ab 2008 Plexicushion und davor Rebound Ace). Die Herren spielen über drei Gewinnsätze, die Damen über zwei; bei 6:6 wird ein Tiebreak gespielt, im Entscheidungssatz ein Match-Tiebreak, der bei zehn Punkten und zwei Punkten Vorsprung endet. Die Ausgabe 2026 lief vom 18. Januar bis 1. Februar 2026, die Ausgabe 2027 ist für 17. bis 31. Januar 2027 angesetzt. Carlos Alcaraz gewann das Herreneinzel, Jelena Rybakina das Dameneinzel.

Wer auf dieses Turnier setzen will, hat in der Schweiz nur zwei Veranstalter vor sich: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport. Beide sind interkantonale Lotteriegesellschaften, keine privaten Buchmacher, und beide arbeiten mit einer geschlossenen Liste dessen, was überhaupt bewettet werden darf. Eine Auswahl unter zehn Marken, wie sie anderswo üblich ist, gibt es nicht. Was es gibt, ist eine Auswahl zwischen zwei Produkten, deren Grenzen nicht im Marketing, sondern im Geldspielgesetz (BGS) liegen.
Der Blick auf «mehr Auswahl» führt ins Ausland – zu Marken ohne Schweizer Bewilligung. Diese tauchen in der Schweizer Werbung gar nicht erst auf; wer dennoch spielt, sitzt auf einer Plattform ohne Schweizer Sperrregister, ohne Gespa-Aufsicht und mit einer kantonal sehr unterschiedlichen Steuerpraxis auf Gewinne. Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste solcher Domains, die Schweizer Internetanbieter per DNS blockieren; die Liste wuchs bis Ende 2025 auf 671 Domains. Für die Spielerin heisst das: Das Angebot ist da, die Verbindung zur Schweizer Aufsicht ist es nicht.
Rechtslage: was in der Schweiz erlaubt ist und was nicht
Online-Sportwetten sind in der Schweiz ein Grossspiel im Sinne des Geldspielgesetzes (BGS, SR 935.51), in Kraft seit dem 1. Januar 2019. Sie werden nicht vom ESBK, sondern von der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern) beaufsichtigt. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Spielbewilligung pro Spiel; sie «gilt nur in der Schweiz» (Art. 4 BGS).

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei beschränkt: Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport. Eine dritte bewilligte Marke ist nicht möglich, weil das Gesetz die Zahl deckelt. Was die Gespa zudem führt, ist die Sperrliste – keine Liste weiterer Veranstalter, sondern eine Liste blockierter ausländischer Domains. Wer darin steht, hat in der Schweiz keine Erlaubnis.
Zugelassen ist nur, was die Gespa-Liste der erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten erlaubt (Version 10.09.2026; Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Wetten auf Wetter, Politik oder TV-Shows sind ausgeschlossen. Qualifikationsrunden und Frauenwettbewerbe stehen nur auf der Liste, wenn die Gespa sie führt; Rangwetten nur, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet. Eckball- und Kartenmärkte führt die Liste ebenso wenig wie eine Esports-Sektion. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind vom Wetten ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS). Livewetten sind erlaubt, vor Spielbeginn und live, soweit der Veranstalter eine entsprechende Verfügung hat; das BGS schränkt bestimmte Live-Märkte nicht zusätzlich ein.
Die Spielerin darf nur auf Ereignisse setzen, die der Veranstalter im Programm hat und die gleichzeitig auf der Gespa-Liste stehen. Die Australian Open stehen dort; der Spielplan über zwei Wochen entscheidet, wann Einzelwetten, Satzmärkte und Langzeitwetten verfügbar werden. Was nicht auf der Liste steht – ein Eckballmarkt im Tennis ohnehin nicht – kann auch Sporttip nicht anbieten.
Was Schweizer Konten voneinander trennt
Swisslos bedient die deutschsprachigen Kantone (AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH) sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein []. Loterie Romande bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura []. Ein Online-Konto bei Sporttip ist nur mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet möglich []; ein Online-Konto bei Jouez Sport nur mit Wohnsitz im Gebiet der Loterie Romande. Wer umzieht, muss das Konto beim zuständigen Veranstalter führen – oder es schliessen.
Beide Veranstalter prüfen den hochgeladenen Ausweis, lesen die Daten aus und gleichen sie mit Adressdatenbanken ab []. Jede Person darf sich nur einmal registrieren. Mitzubringen sind also Ausweis und Wohnsitznachweis; Mehrfachanmeldungen sind ausgeschlossen. Wer den Wohnsitz wechselt, kann das Konto nicht ohne Weiteres «mitnehmen».
Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung
Eine ausländische Lizenz (Curaçao, Malta, Deutschland oder anderswo) hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten anbietet, macht sich strafbar – bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahre (Art. 130 BGS). Die Spielerin wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt keine Schweizer Beschwerdestelle.
Was die Spielerin bei solchen Marken nicht hat: keinen Anschluss ans Schweizer Ausschlussregister, keine Gespa-Aufsicht, keine Schweizer Sperre, die hilft, wenn das Spielverhalten kippt. Was sie hat: ein Spielkonto nach den Regeln des Anbieters und seines Lizenzlandes, eine andere Steuerpraxis im Kanton und das Risiko, dass die Marke auf die Sperrliste kommt und die Domain innerhalb von Stunden ersetzt wird. In der Schweizer Aufsicht zählt das als «nicht bewilligt», nicht als «grauzone».
Wer eine ausländische Marke nutzt, sitzt auf einem Vertrag, den der Schweizer Rechtsweg nicht vollstreckt. Eine Streitfrage zur Auszahlung, zum ausgeführten Cash-Out oder zur Abrechnung wird nicht vor einem Schweizer Gericht entschieden.
Spielerschutz: Verlustlimiten und Spielsperre bei Swisslos
Wer bei Swisslos Sporttip zum ersten Mal online eine Wette platzieren will, muss Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen []. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für unter 21-Jährige bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage möglich. Das sind keine Vorgaben der Gespa – es sind die operativen Limite von Swisslos, geprüft gegen die Statuten (Senkung sofort, Erhöhung 72 Stunden; die Gespa selbst gibt der Erhöhung 24 Stunden vor).
Die Spielerin setzt ihre eigenen Limite, bevor die erste Wette angenommen wird. Wer später erhöhen will, wartet drei Tage; wer senken will, drückt auf den Knopf und es gilt sofort.
Eine Spielsperre lässt sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst setzen, ohne Aufhebung vor Fristablauf []. Eine unbefristete Sperre wird in ein schweizweites Register eingetragen und gilt auch für Casinos – einschliesslich Online-Casinos – sowie im Fürstentum Liechtenstein. Freiwillig ausgelöste Sperren unter drei Monaten können vor Ablauf nicht aufgehoben werden; ab drei Monaten ist eine Aufhebung nur mit einer Fachstelle möglich.
Wer sich sperrt, kann nicht spielen, bis die Frist abläuft oder die Fachstelle zustimmt. Das Register funktioniert in einer Branche, die Spielerinnen genau dann aus dem Spiel holt, wenn das eigene Limit nicht mehr hält.
Die Mindestlimite ist nicht im Gesetz verankert; sie liegt beim Veranstalter. Sporttip nennt die genannten Zahlen, das Gesetz gibt den Rahmen. Was hingegen im Gesetz steht: Gewinne und Saldi werden nur auf ein Zahlungskonto im Namen der Kontoinhaberin ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS) – anonyme Auszahlungen und Kryptowährungen existieren in der bewilligten Schweizer Wette nicht. Kredit an Spielende ist verboten (Art. 75 Abs. 1 BGS).
Steuern auf Wettgewinne
Gewinne aus Schweizer Grossspielen – die ESTV nennt ausdrücklich die Sportwetten – sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei. Die Bundeslimite beträgt ab dem 1.1.2026 CHF 1’071’000 (CHF 1’070’400 im Jahr 2025); die kantonale Limite liegt teils darunter, teils darüber, weshalb die Formel «je nach Kanton» die einzig richtige ist. Über der Limite werden 35 % Verrechnungssteuer direkt durch den Veranstalter abgezogen und können über die Steuererklärung zurückgeholt werden.
Eine typische Wettquote auf einen Grand-Slam-Sieger bewegt sich grob im zweistelligen Bereich; ein typischer Spielgewinn auf einen Satz liegt im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich. Beides liegt klar unter dem Freibetrag, weshalb die meisten Spielenden weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer zahlen. Was im Kanton gilt, entscheidet die kantonale Steuerverwaltung.
Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, dafür der kantonalen Praxis – so behandelt der Kanton Thurgau Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig vom Betrag als voll steuerbares Einkommen. Die Frage «Was ist mit den Steuern?» hat damit zwei Antworten: für Gewinne aus Schweizer Quelle die Schwelle des Freibetrags, für Gewinne aus ausländischer Quelle die kantonale Praxis.
Wettarten, Quoten und das, was die Quote offenlässt
Eine Wette auf die Australian Open läuft in drei Schritten: Ereignis wählen, Quote prüfen, Einsatz setzen. Was sich dazwischen abspielt, ist die Differenz zwischen dem, was die Quote verspricht, und dem, was der Markt tatsächlich auszahlt. Diese Differenz heisst Marge – und sie ist der Grund, warum zwei Buchmacher mit demselben Spielstand nie exakt dieselbe Quote anbieten.
Vom Einsatz zur Auszahlung
Bei Sporttip ergibt sich der Gewinnbetrag aus Einsatz mal Quote, bei Kombiwetten aus Einsatz mal Gesamtquote (dem Produkt der Einzelquoten) []. Das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Beispiel: Eine Einzelwette von CHF 10 auf Quote 2.50 bringt bei Sieg CHF 25.00 zurück (10 × 2.50 = 25.0000 → 25.00). Eine Kombiwette mit zwei Voraussagen zu 1.80 und 2.20 hat die Gesamtquote 3.96 (1.80 × 2.20); CHF 5 Einsatz werden bei richtiger Voraussage zu CHF 19.80 zurück – Einsatz nicht mitgerechnet, weil die Rechnung den Bruttogewinn zeigt.
Was die Rechnung nicht zeigt: dass der Gewinn eine erwartete Auszahlung ist, kein zugesicherter Ausgang. Die Spielerin setzt, das Turnier läuft, und im günstigsten Fall trifft die Voraussage zu.
Was die Quote über den Markt verrät
Quoten auf Spielsieger, Satzergebnis und Game-Total tragen eine Marge, die sich aus der Auszahlungsquote berechnet: Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ), Marge = 100 % minus Auszahlungsquote. Für einen Zwei-Wege-Markt mit zwei ausgeglichenen Quoten, etwa 1.90 und 1.90, ergibt sich eine Auszahlungsquote von 95 % (1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 0.95) und damit eine Marge von 5 %. Das ist ein Band, kein Wert: realistische Quoten auf einen Tennis-Match-Sieger liegen meist zwischen etwa 1.70 und 2.30 je nach Aussenseiter, die zugrundeliegende Marge bewegt sich in der Grössenordnung von etwa 4 bis 8 %. Der konkrete Wert hängt vom Veranstalter, vom Zeitpunkt der Wettabgabe und von der Marktlage ab.
Was diese Rechnung leistet: Sie zeigt, dass der Markt dem Veranstalter auch dann etwas bezahlt, wenn er verliert. Eine Quote ist kein Versprechen, sondern ein Preis, in dem die Marge steckt. Wer versteht, dass jede Spalte des Wettscheins einen Teil des Einsatzes für das Haus zurückhält, sieht den Markt anders.
Wie der Anbieter das Risiko verteilt, hängt vom Markt ab. Ein Satzwetten-Markt mit vier Optionen (3:0, 3:1, 3:2 für die Herren – oder kürzer beim Dameneinzel) hat bei vier gleichmässig verteilten Quoten eine andere Marge als ein Zwei-Wege-Markt für die Spielausgang. Ein Game-Total über/unter 21.5 Games verteilt die Marge wieder anders, weil die Wahrscheinlichkeitskurve steiler ist. Wer Quoten vergleicht, vergleicht nicht Zahlen, sondern Preise für unterschiedlich geformte Risiken.
Wichtig ist: dasselbe Prinzip funktioniert auf der Langzeitwette. Wer vor dem Turnier auf einen Sieger setzt, bekommt eine hohe Quote auf Aussenseiter; wer am Finaltag auf den Favoriten setzt, bekommt eine niedrige Quote, weil die Marge weniger vom Risiko abdecken muss. Der Markt schrumpft, die Marge bleibt – sie steht am Ende in jeder Spalte.
Wettfunktionen, die bei Sporttip dazukommen
Cash-Out bei Sporttip gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out – eine Teilauszahlung ist nicht vorgesehen []. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und der Veranstalter garantiert nicht, dass Cash-Out für jeden Markt zur Verfügung steht. Der Cash-Out-Betrag ist nach den Regeln tiefer als der mögliche Wettgewinn ohne vorzeitige Auszahlung, hängt vom Stand der Ereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden [].
Was das im Klartext heisst: Cash-Out gibt es nicht gratis. Es ist eine vom Veranstalter berechnete Auszahlung, deren Höhe das Risiko der verbleibenden Voraussagen widerspiegelt. Wer die Möglichkeit nutzt, verzichtet auf den Restgewinn und nimmt den kleineren Betrag sofort. Wer sie nicht nutzt, lässt die Wette laufen – mit dem Risiko, das ursprüngliche Geld zu verlieren.
Quotenboosts bei Sporttip gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage; Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Ereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Spielende nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost [].
Der Sporttip-Kombiboost verlangt mindestens vier Voraussagen mit je einer Mindestquote von 1.50 und belohnt die Zahl der Voraussagen gestaffelt: 5 % Bonus auf den Nettogewinn bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn []. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Das ist eine Marketingform, die mit einer Grundregel beginnt – jede Voraussage zu mindestens 1.50 – und in einer Aufstufung endet, die nur bei sehr langen Kombinationen ins Gewicht fällt.
Die Sporttip-Bet-Builder-Funktion ist der Mechanismus, mit dem abhängige Voraussagen aus derselben Partie kombiniert werden, etwa Spielsieger und Anzahl Sätze []. Nimmt der Veranstalter irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann er die ganze Kombiwette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten.
Was das im Alltag heisst: Der Wettschein zeigt eine Voraussage in einer Spalte, eine zweite in der nächsten und eine Gesamtquote am Ende. Was er nicht zeigt: dass hinter jeder Spalte eine Marge steht und dass abhängige Voraussagen aus demselben Match über eine eigene Funktion laufen. Wer den Schein versteht, versteht, was er zahlt und was er bekommt.
Spielplan und Märkte: was wann verfügbar ist
Die Australian Open laufen über vierzehn Tage, von der ersten Runde bis zu den Finals. In der ersten Woche stehen 64 Erstrundenpartien und 32 Zweitrundenpartien auf dem Spielplan; in der zweiten Woche folgen Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finals. Was wann auf dem Wettmarkt erscheint, richtet sich nach dem Spielplan – und nach der Frage, wann der Veranstalter die Quoten freischaltet.
Vor Turnierbeginn sind vor allem Langzeitwetten verfügbar: Sieger Herreneinzel, Sieger Dameneinzel, Sieger Doppel, Erreichen bestimmter Runden, Anzahl Titel eines Spielers in der Karriere. Diese Wetten werden mit dem Turnierbeginn abgerechnet, nicht vorzeitig.
Mit dem ersten Ball am Montag öffnen die Tagesmärkte. Für jede Partie sind typischerweise Spielsieger, Handicap (Sätze), Game-Total (über/unter Games im Match) und Satzwetten verfügbar. Im Verlauf eines Matches können Livewetten dazukommen – auf den nächsten Satz, das nächste Game, den Ausgang des aktuellen Tiebreaks –, wobei Swisslos die Verfügbarkeit nicht für jeden Markt garantiert.
Was sich am Spielplan ablesen lässt: Wenn am Mittwoch der zweite Satz eines Spiels noch nicht beendet ist, werden keine Wetten auf den dritten Satz angeboten, bevor dieser tatsächlich begonnen hat. Livewetten sind Momentaufnahmen, keine Voraussagen.
Was die Spielerin im Wettprogramm prüfen sollte: Welche Märkte für die jeweilige Partie tatsächlich verfügbar sind, welche Handicaps (etwa -1.5 Sätze) angeboten werden, ob die Quoten auf Satzwetten für das Herren- oder das Dameneinzel gelten (Damen spielen über zwei Gewinnsätze, Herren über drei, was Satzwetten strukturell verschieden macht). Match-Tiebreak im Entscheidungssatz heisst: Bei den Herren wird ein 6:6 im fünften Satz nicht als regulärer Tiebreak gespielt, sondern als Match-Tiebreak bis zehn Punkte mit zwei Punkten Vorsprung. Wer auf den fünften Satz wettet, wettet in den meisten Spielen ein Stück weit auf einen Match-Tiebreak, nicht auf einen klassischen Satz. Wer das nicht weiss, wettet auf einen Markt, den es in dieser Form gar nicht gibt.
Herren und Damen – strukturelle Unterschiede im Wettangebot
Herren spielen über drei Gewinnsätze, Damen über zwei. Was das für Satzwetten heisst: Beim Herreneinzel sind Märkte auf drei Sätze und auf vier oder fünf Sätze verfügbar; beim Dameneinzel nur auf zwei oder drei Sätze. Game-Totals fallen beim Herreneinzel höher aus, weil mehr Games gespielt werden. Handicap-Wetten funktionieren ähnlich, aber die Marge ist oft anders, weil die Grundverteilung eine andere Form hat.
Bei 6:6 wird ein Tiebreak gespielt; im Entscheidungssatz gibt es einen Match-Tiebreak bis zehn Punkte mit zwei Punkten Vorsprung. Der Match-Tiebreak zählt als ein Satz – mit einem Game für den Sieger des Tiebreaks in der Game-Statistik, je nach Zählweise. Wer auf Game-Total wettet, sollte prüfen, ob der Match-Tiebreak als ein Game oder als ein reguläres Game mit zusätzlichen Punkten zählt. Die Regeln sind in den Sporttip-Bedingungen Version 4.2 verankert; die Spielerin findet die Antwort auf der Spielregelseite, nicht im Wettschein.
Wichtige Fakten, die unabhängig vom Wettschein gelten
Die Australian Open sind Teil des ersten Grand-Slam-Kalenderjahres. Hartplatz in Melbourne, GreenSet seit 2020 []. Die Herren spielen drei Gewinnsätze, die Damen zwei; Tiebreak bei 6:6, Match-Tiebreak im Entscheidungssatz []. Das erste Turnier wurde im November 1905 ausgetragen, gegründet wurde die «Australasian Lawn Tennis Association» 1904 []. In der Open Era hält Novak Djokovic den Rekord mit 10 Titeln im Herreneinzel, Serena Williams bei den Damen mit 7 []; Margaret Court gewann insgesamt 11 Einzeltitel bei den Australian Open, darunter aus der Zeit vor der Open Era []. Diese Zahlen erklären, warum der Favorit auf den Titel nicht eine Quote von 1.50 hat, sondern eine deutlich höhere – das Feld ist gross genug, dass jeder Schritt ein Ausgleiten sein kann.
Anbieter im Überblick
Eine Auswahl «der zehn besten Buchmacher» gibt es in der Schweiz nicht. Was es gibt, sind zwei bewilligte Veranstalter und eine Reihe ausländischer Marken, die in der Schweiz keine Bewilligung haben und in dieser Liste nur der Vollständigkeit halber stehen – mit dem deutlichen Hinweis, dass sie für Schweizer Spielerinnen den Schutz der Schweizer Aufsicht nicht bieten.
In der Tabelle stehen die zwei bewilligten Veranstalter zuerst, beide mit einer Schweizer Bewilligung; die ausländischen Marken folgen mit dem Status «ohne Schweizer Bewilligung». Hinter dem Status verbirgt sich ein juristischer Unterschied, der über Werbung und Bonus hinausgeht: Wer wo spielt, entscheidet, an welche Aufsicht und an welchen Rechtsweg die Spielerin gebunden ist.
| Anbieter | Produkt | Schweizer Bewilligung | Veranstalter |
|---|---|---|---|
| Swisslos | Sporttip | Bewilligung Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung BGS, SR 935.51) | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel |
| Loterie Romande | Jouez Sport | Bewilligung Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung BGS, SR 935.51) | Loterie Romande, Lausanne |
| Rainbet | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
| BassBet | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
| DirectionBet | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
| Betovo | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
| Rollbit | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
| Sportuna | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
| Cloudbet | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
| Bahigo | – | ohne Schweizer Bewilligung | nicht etabliert |
Was die Spalte «Veranstalter» zeigt: Bei Swisslos die Genossenschaft, die ihren Sitz in Basel hat und das Sporttip-Angebot führt; bei Loterie Romande die Westschweizer Lotterie mit Sitz in Lausanne und 2’350 Verkaufsstellen [] []. Bei den ausländischen Marken steht «nicht etabliert», weil weder eine Schweizer Bewilligung noch ein Schweizer Sitz bestehen – die Lizenz, falls vorhanden, gilt im Herkunftsland, nicht in der Schweiz (Art. 4 BGS).
Swisslos Sporttip
Swisslos betreibt Sporttip als Online-Angebot für das deutschsprachige Vertragsgebiet []. Der Mindesteinsatz pro Einzel- oder Kombiwette beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette und CHF 10’000 pro Systemwette; Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen [].
Was die Spielerin bekommt: einen Zugang zum Schweizer Sportwettenmarkt mit Quoten auf alle Spiele der Australian Open, die auf der Gespa-Liste stehen. Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, online, vollständig, nicht garantiert für jeden Markt [] []. Livewetten werden angeboten, eine Wette zählt aber auch dann, wenn das Ereignis nicht live übertragen wird; Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen (Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid) kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten [].
Cash-Out als vollständige Auszahlung, sobald das Ereignis läuft – das ist die Spielart, die Swisslos anbietet. Wer sein Geld vor Schluss will, bekommt es, wenn der Markt es hergibt. Wer den Ausgang abwarten will, lässt die Wette laufen.
Was die Spielerin mitbringen muss: einen Wohnsitz im Swisslos-Vertragsgebiet, einen gültigen Ausweis und die Bereitschaft, vor der ersten Wette Verlustlimiten zu setzen [] []. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden.
Wer sich für Sporttip entscheidet, bekommt das Schweizer Gesamtpaket: Bewilligung, Aufsicht, Sperrregister, kostenfreie Auszahlung auf das eigene Zahlungskonto und eine Spielsperre, die produktbezogen oder unbefristet eingetragen wird []. Wer in einer langen Kombination spielt, findet den Kombiboost, der ab vier Voraussagen zu mindestens 1.50 Quote gestaffelt 5 % bis 100 % Bonus auf den Nettogewinn gibt []. Wer auf Bonusmechanik setzt, sollte prüfen, ob die Quote der einzelnen Voraussagen tatsächlich 1.50 erreicht – eine Quote knapp darunter zählt nicht, und der Bonus verfällt.
Das Preis-Leistungs-Bild: zwei Produkte, keine Werbung für ausländische Marken, dafür eine Auswahl an Märkten, die durch die Gespa-Liste begrenzt ist. Wer über diese Liste hinaus will, muss ausserhalb der Schweizer Bewilligung spielen.
Loterie Romande Jouez Sport
Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura []. Mit Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne ist eine Schweizer Adresse hinterlegt; das Netz aus 2’350 Verkaufsstellen steht physisch in der Westschweiz, und 221 Mitarbeitende zählen zur Belegschaft [].
Was die Spielerin bekommt: einen Zugang zum Schweizer Sportwettenmarkt im Gebiet der Loterie Romande, mit einem Produkt, das für die Sprachregion ausgelegt ist und Quoten auf alle Spiele der Australian Open führt, die auf der Gespa-Liste stehen. Cash-Out und Livewetten sind verfügbar; kombinierte Wetten sind möglich. Das Wettangebot ist insgesamt kleiner als bei Sporttip, weil die Verkaufsstellenstruktur eine andere Logik hat und die Westschweiz weniger Sportwetten-Volumen bewegt als die Deutschschweiz.
Wer sich für Jouez Sport entscheidet, spielt im selben rechtlichen Rahmen wie bei Sporttip – gleiches BGS, gleiche Gespa-Aufsicht, gleiches Sperrregister. Wer umzieht und das Westschweizer Konto schliesst, kann ein Deutschschweizer Konto bei Swisslos führen, sofern der Wohnsitz im Swisslos-Vertragsgebiet liegt – oder umgekehrt. Wer das nicht beachtet, riskiert eine Kontosperrung bei der ersten Prüfung des neuen Wohnsitzes.
Ein Vorteil gegenüber internationalen Marken ist evident: alle Streitfragen – Cash-Out-Höhe, Abrechnung, Limitsetzung – werden im Schweizer Rechtsrahmen entschieden, nicht im ausländischen. Die kantonale Steuerpraxis betrifft die Spielerin direkt – Freiburg und Waadt handhaben die Frage «Steuerfreibetrag für Wettgewinne» je nach kantonalem Recht unterschiedlich.
Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung — Anbieter im Überblick
Rainbet, BassBet, DirectionBet, Betovo, Rollbit, Sportuna, Cloudbet und Bahigo sind acht Marken, die in der Werbung und in Affiliate-Vergleichen immer wieder auftauchen. Sie haben in der Schweiz keine Bewilligung; ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste landen. Was die Marken selbst über ihre Lizenz sagen, hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Eine Lizenz aus Curaçao, Malta oder Deutschland bedeutet im Schweizer Rechtsraum: nichts.
Was die Spielerin bei einer dieser Marken nicht hat: keine Schweizer Sperre, die hilft, wenn das eigene Spielverhalten kippt; keinen Anschluss ans Schweizer Sperrregister; keine Schweizer Aufsicht über Cash-Out, Limits und Quoten; keine Schweizer Beschwerdestelle. Was sie hat: einen Vertrag nach den Bedingungen der Marke, eine andere Auszahlungspraxis und eine kantonale Besteuerung der Gewinne, die von der Schweizer Praxis abweicht. Im Kanton Thurgau werden Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig vom Betrag als steuerbares Einkommen behandelt.
Wer aus Gewohnheit, Bequemlichkeit oder Bonussuche bei einer dieser Marken bleibt, sollte wissen, dass die Schweizer Aufsicht hier nicht eingreift. Eine Streitfrage zur Auszahlung wird nicht vor einem Schweizer Gericht entschieden. Eine Sperre im Schweizer Sperrregister hilft nicht, weil die Marke nicht teilnimmt.
Der Preis, den die Spielerin zahlt, ist nicht der Bonus – der ist verlockend – sondern das fehlende Sicherheitsnetz. Wer es bewusst einsetzt, etwa weil die Bonuskonditionen kurzfristig schwerer wiegen, hat eine eigene Abwägung getroffen. Wer es ohne diese Abwägung nutzt, hat keine.
Was die Spielerin bei der Auswahl konkret entscheiden muss
Die Entscheidung ist kürzer, als sie aussieht, weil das Feld in der Schweiz zwei Namen lang ist. Wer im deutschsprachigen Vertragsgebiet wohnt, hat Sporttip; wer in der Westschweiz wohnt, hat Jouez Sport. Wer die Grenze überschreitet, schliesst das alte Konto und öffnet ein neues beim Veranstalter des neuen Wohnsitzes.
Wer ausländische Marken parallel nutzt, muss die Begrenzung im Kopf haben: keine Schweizer Bewilligung, keine Schweizer Sperre, andere Besteuerung. Das schliesst nicht aus, dass solche Marken funktionieren – es heisst nur, dass die Spielerin die rechtliche Seite vollständig selbst trägt.
Wer auf den Bonus schielt, sollte wissen: Die Gespa hat für Gratisspielguthaben ihre eigene Genehmigungspflicht (Art. 75 Abs. 2 BGS), im Jahr 2025 hat sie 24 Genehmigungen an Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Ausländische Boni fallen nicht unter diese Aufsicht – was nicht heisst, dass die Boni nicht funktionieren, sondern dass die Aufsicht fehlt. Wer mit Bonus spielt, liest die Regeln der Marke, weil die Schweizer Aufsicht an dieser Stelle nicht eingreift.
Häufige Fragen
Wann fanden die Australian Open zuletzt statt, und wann ist die nächste Ausgabe angesetzt?
Die Australian Open 2026 liefen vom 18. Januar bis 1. Februar 2026 in Melbourne; die Ausgabe 2027 ist für 17. bis 31. Januar 2027 angesetzt. Der Spielplan über zwei Wochen entscheidet, wann welche Märkte verfügbar werden – von der ersten Runde bis zu den Finals am zweiten Sonntag.
Darf in der Schweiz auf die Australian Open gewettet werden, und bei welchem Veranstalter?
Ja, aber nur bei den zwei bewilligten Veranstaltern: Swisslos mit Sporttip für die deutschsprachigen Kantone, Tessin und Liechtenstein, Loterie Romande mit Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Andere Marken haben keine Schweizer Bewilligung; Wetten dort sind keine Bewilligungsverletzung der Spielerin, aber Schweizer Aufsicht und Sperre greifen dort nicht.
Wie wirkt sich der Match-Tiebreak im Entscheidungssatz auf Wetten auf Satz und Spielausgang aus?
Herren spielen über drei Gewinnsätze, Damen über zwei; bei 6:6 wird ein Tiebreak gespielt, im Entscheidungssatz ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte mit zwei Punkten Vorsprung. Satzwetten beim Herreneinzel rechnen entsprechend mit der Möglichkeit eines Match-Tiebreaks statt eines klassischen fünften Satzes – die Spielerin sollte das wissen, bevor sie eine Wette platziert.
Wie berechnet sich der Gewinn aus Einsatz und Quote, und was ist die Marge?
Der Gewinn ist Einsatz mal Quote (bei Kombiwetten mal Gesamtquote), abgerundet auf 5 Rappen. Die Marge ist die Differenz zwischen 100 % und der Auszahlungsquote des Marktes – bei zwei ausgeglichenen Quoten von 1.90 und 1.90 ergibt sich eine Marge von rund 5 %. Das ist ein statistisches Band, kein fixer Wert; die konkrete Marge hängt vom Markt und vom Zeitpunkt der Wettabgabe ab.
Welche Verlustlimiten gelten, und wie lässt sich eine Spielsperre beantragen?
Bei Sporttip muss die Spielerin vor der ersten Wette Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für unter 21-Jährige; eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine Spielsperre lässt sich für 1 bis 180 Tage selbst setzen, eine unbefristete Sperre wird im schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos und in Liechtenstein.
Wie funktioniert der Steuerfreibetrag bei Wettgewinnen, und was heisst «je nach Kanton»?
Gewinne aus Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei; die Bundeslimite beträgt ab dem 1.1.2026 CHF 1’071’000, die kantonale Limite liegt teils darunter, teils darüber. Über der Limite werden 35 % Verrechnungssteuer durch den Veranstalter abgezogen. Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen der kantonalen Praxis – im Kanton Thurgau etwa voll steuerbar, unabhängig vom Betrag.
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Inhalt erstellt vom Team «englandwetteninfo»
